Spannende Einblicke in die Welt der Polarforschung erhielten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7d beim Besuch von Dr. Ovidiu Popa von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Im Rahmen des Erdkunde- und Biologieunterrichts berichtete er von seinen Forschungsreisen in die Arktis in den Jahren 2022 und 2024.
In einer anschaulichen Präsentation zeigte Dr. Popa beeindruckende Bilder aus den Polarregionen und gab Einblicke in seine Arbeit an Bord des Forschungsschiffes „Polarstern“. Dabei erforschte er mikroskopische Lebensgemeinschaften im Meereis – ein Bereich, der auf den ersten Blick unscheinbar wirkt, aber eine wichtige Rolle für ökologische Kreisläufe spielt.
Im Anschluss nutzten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, zahlreiche Fragen zu stellen. Besonders interessiert waren sie an seinem beruflichen Werdegang sowie an modernen Forschungsmethoden wie dem autonomen Unterwasserfahrzeug „PAUL“, das in der Arktis Daten sammelt.
Der Vortrag machte deutlich, dass die Polarregionen trotz ihrer extremen Bedingungen keineswegs lebensfeindlich sind. Vielmehr sind sie artenreich und von großer Bedeutung für das globale Klima. Gleichzeitig wurde deutlich, wie stark diese sensiblen Regionen vom Klimawandel betroffen sind.
Ein eindrucksvoller Besuch, der Wissenschaft lebendig werden ließ und bei vielen Schülerinnen und Schülern die Neugier auf Forschung und Umweltfragen geweckt hat.