Schulprogramm

Im Schulprogramm wird festgelegt, welche Ziele sich die Schule setzt und wie die Schule gelebt wird. Vieles davon finden Sie auch auf den einzelnen Seiten der Homepage. Das aktuelle Schulprogramm wurde am 11. Juni 2015 von der Schulkonferenz beschlossen. Sie finden es hier.

Vielleicht interessieren Sie sich auch dafür, wie sich unsere Schule verändert hat. Daher können Sie auch das Schulprogramm von 2005 einsehen. Sie finden es hier.

Die Auszeit

Wenn Schülerinnen oder Schüler wiederholt ihre Mitschüler im Unterricht stören, können Sie vom Lehrer zu einer Auszeit angehalten werden. Dazu verlassen die störenden Schülerinnen und Schüler den Klassenraum und gehen in die beaufsichtigte Auszeit. So wird in der Klasse wieder eine angenehme Lernatmosphäre hergestellt. Den störenden Schülerinnen und Schülern wird auf der anderen Seite eine Möglichkeit gegeben, sich zu beruhigen und über die Situation nachzudenken. Die Auszeit ist keine Bestrafung, sondern eine Chance, die Situation zu beruhigen. Ziel ist, dass die Klasse in Ruhe lernen kann und die störenden Schülerinnen und Schüler in den Unterricht zurückkehren.


Verfahren der Auszeit

  1. Der Fachlehrer verwarnt den Schüler deutlich
  2. Der Fachlehrer beschließt den Schüler in die Auszeit zu schicken.
  3. Der Fachlehrer füllt die Felder des roten Auszeitzettels aus und gibt diesen dem Schüler. Der Schüler wird zum Lehrerzimmer geschickt.
  4. Der Fachlehrer vermerkt den Schüler und die Uhrzeit im Klassenbuch.
  5. Am Lehrerzimmer wird der Schüler von einem Lehrer in Empfang genommen und in die Lehrerbibliothek an einen der beiden Auszeit-Tische gesetzt.
  6. Der aufsichtführende Lehrer trägt die Ankunftzeit auf dem roten Auszeitzettel ein und legt diesen Zettel ins Fach des Klassenlehrers.
  7. Der aufsichtführende Lehrer gibt dem Schüler einen Auszeitarbeitsbogen zur Bearbeitung (im Ordner).

→ Ziel ist das Reflektieren des eigenen Verhaltens.

Der aufsichtführende Lehrer legt eine neue Karteikarte an bzw. vermerkt die Auszeit des Schülers auf der bereits bestehenden Karteikarte.

→ Die Karteikarten sind alphabetisch geordnet.

Der aufsichtführende Lehrer unterschreibt den Arbeitsbogen und legt diesen in das Fach des Fachlehrers.

Elternsprechzeiten

An unserer Schule bieten die Kolleginnen und Kollegen dreimal pro Schuljahr eine zentrale Elternsprechzeit an:
  • eine lange Sprechzeit im Herbst für alle Eltern (i.d.R. 14:30-18:30)
  • eine kurze Sprechzeit nach den Halbjahreszeugnissen für Eltern von Schülerinnen und Schüler, die einen Förderplan erhalten haben (i.d.R. 14:30-17:00)
  • eine lange Sprechzeit nach den Warnungen im Frühjahr bevorzugt für Eltern von Schülerinnen und Schülern, die eine Warnung erhalten haben.
Bei Nachprüfungsmöglichkeiten
Am vorletzten Schultag vor den Sommerferien bieten wir i.d.R. von 16 bis 18 Uhr Gespräche zur Beratung bei einer Nachprüfungsmöglichkeit an. Dabei werden den nicht versetzten Schülerinnen und Schülern, die die Möglichkeit zu einer Nachprüfung haben, Hinweise zum Lernen für die Prüfungen gegeben. Wenn mehrere Fächer für die Prüfung zur Auswahl stehen, beraten wir auch im Bezug auf das zu wählende Fach. Sinnvoll ist es, wenn die betroffene Schülerin bzw. der betroffene Schüler zusammen mit den Eltern zur Beratung kommt. Machen Sie im Vorfeld einen genauen Termin aus oder kommen Sie zum Lehrerzimmer.
Individuelle Gesprächswünsche
Daneben können Sie über das Sekretariat jederzeit einen Gesprächswunsch anmelden. Die Kollegin oder der Kollege wird sich dann bei Ihnen melden.

Lernzeitkonzept

Von der Hausaufgabe zur Lernzeitaufgabe

Wir haben die Hausaufgaben zugunsten von Lernzeitaufgaben abgeschafft. Waren Hausaufgaben früher ein verpflichtendes Pensum, das zu Hause am Schreibtisch absolviert werden musste, sind Lernzeitaufgaben ein Übungs- und Vertiefungsangebot, das in den Lernzeitstunden bearbeitet wird. In den Hauptfächern werden einige verpflichtende Aufgaben aufgegeben, die zur Übung und Festigung des Wissens notwendig sind. Darüber hinaus geben die Lehrerinnen und Lehrer in den Hauptfächern optionale Aufgaben, die schnelle Schülerinnen und Schüler bearbeiten können oder auch diejenigen, die etwas mehr machen möchten. In den Nebenfächern gibt es ebenfalls optionale Aufgaben und Projektaufgaben, die über einen längeren Zeitraum in den Lernzeiten oder auch in Vertretungsstunden bearbeitet werden.

Einige Lernzeiten sind optional. Kinder, die nicht an den Lernzeiten teilnehmen, müssen die Lernzeitaufgaben dann zu Hause bearbeiten. Zudem müssen Vokabeln regelmäßig auch zu Hause geübt werden. Gerade die Regelmäßigkeit ist hier die Grundlage für ein sicheres Beherrschen der Wörter. Daher reichen zum Vokabellernen die Lernzeiten nicht aus. Ebenso werden die Schülerinnen und Schüler Lektüren zu Hause lesen, denn auch dafür reicht die Zeit in den Lernzeitstunden nicht aus. Die Bücher aus dem Deutsch- oder Englischunterricht sind aber alle spannend und werden daher in der Regel gerne gelesen.

Übungsaufgaben der Lernzeiten können natürlich zusätzlich und freiwillig auch zu Hause fortgesetzt werden.

Der Leitsatz des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums lautet: „Mit allen Sinnen die Welt erforschen.“
Als Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer verpflichten wir uns zu
folgendem Leitbild:
  1. Bildung: Im Zentrum des Unterrichts und der außerunterrichtlichen Aktivitäten steht der Erwerb fachlicher, methodischer und sozialer Kompetenzen. Voraussetzung dafür sind ein zeitgemäßer Unterricht, gut aus- und fortgebildete Lehrerinnen und Lehrer und Leistungsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler.
  2. Mündige Menschen: Selbstständigkeit, Verantwortungsbereitschaft, Empathie, soziale Kompetenz, Teamfähigkeit, respektvolle Kommunikation, Kreativität und kritisches Denken und Urteilsfähigkeit werden an unserer Schule gefördert und sind Grundlage des Miteinanders.
  3. Kulturelles Engagement: Wir bereichern das kulturelle Leben der Schule und der Stadt durch eigene Präsentationen, Musik- und Theatervorstellungen und Veranstaltungen zu aktuellen Themen und besuchen solche Veranstaltungen, um den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zur Partizipation am öffentlichen Leben zu geben.
  4. MINT – Profil: Die Bildung in Mathematik, Informatik, den Naturwissenschaften und Technik hat einen besonderen Stellenwert an unserer Schule.
  5. Offenheit zur Stadt, zum Land und zur Welt: Wir sehen die Schule als Teil unserer Stadt und der Welt. Somit beteiligen wir uns am öffentlichen Leben und an Schüleraustauschen mit unseren Partnerstädten und sind offen für Anregungen und neue Ideen.
Am Humboldt gibt es mehrere Nachschreibtermine. Einige Schülerinnen und Schüler müssen wegen einer längeren Krankheit mehrere Klassenarbeiten oder Klausuren nachholen. In diesen Fällen werden ggf. alle Nachschreiber einer Klasse oder eines Kurses auf einen zweiten Termin verschoben. Die Nachschreiber einer Klasse oder eines Kurses können somit alle die gleiche Arbeit schreiben.
Die Liste der Schülerinnen und Schüler mit Zuordnung zu den Terminen und Räumen hängt spätestens zwei Tage vor dem Nachschreibtermin in der Schule aus.
Nachgeschrieben werden darf eine Arbeit oder Klausur nur dann, wenn der eigentliche Termin unverschuldet versäumt wurde. Dies ist bei einer Krankheit der Fall, die unverzüglich nachgewiesen werden muss.
  • In der Sekundarstufe I muss daher die Krankheit morgens von den Eltern telefonisch mitgeteilt und anschließend sofort nach der Krankheit schriftlich bei der Klassenleitung entschuldigt werden.
  • In der Sekundarstufe II muss ebenfalls morgens eine telefonische Krankmeldung erfolgen. Zusätzlich muss die Krankheit ärztlich attestiert werden. Das Attest muss unverzüglich nach der Krankheit beim Beratungslehrer vorgelegt werden. Dort wird auch die Nachschreibklausur beantragt.
Bei einer Erkrankung am Nachschreibtermin muss ebenfalls ein ärztliches Attest vorgelegt werden (Sek I und Sek II).

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