Beratung und Unterstützung

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Manchmal hilft alles Üben und Lernen nichts: Die Noten wollen nicht besser werden. Das Lerncoaching ist ein Weg, wie wir Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, die passende Lernmethode zu finden und realistisch einzusetzen. Dazu wird gemeinsam ein realistisches Ziel formuliert und in kleine Schritte unterteilt. Das Ziel ist es, dass der Mut und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zurückgewonnen werden.

Lerncoaching kann auch bei Motivationsproblemen, Lernblockaden oder Prüfungsangst hilfreich sein. Die Voraussetzung dafür ist, dass Ihr eine Schülerin oder ein Schüler selbst den Wunsch hat, diesem Prozess eine Chance zu geben. Momentan gibt an unserer Schule drei Lerncoaches: Frau Adameit, Frau Müller und Frau Schulz.

Einige kurze Informationen zum Vorgehen:

  • Freiwillige Treffen ca. einmal pro Woche (ca. 20 Minuten) für ein Gespräch innerhalb einer Unterrichtsstunde.
  • Wir treffen uns, je nach Bedarf, bis zu sechs Wochen lang.
  • Im Unterricht Versäumtes muss eigenständig nachgeholt werden.
  • Der Inhalt aller Gespräche ist vertraulich.
  • Das Lerncoaching ist keine Nachhilfe.
  • Diese Beratung ist kostenlos.
  • Das Lerncoaching endet automatisch, falls Ihr Sohn / Ihre Tochter zweimal unentschuldigt nicht zu verabredeten Treffen erscheint.

Die Treffen finden in unseren Freistunden statt. Sie müssen leider entfallen, sofern wir andere schulische Aufgaben übertragen bekommen. Es kann außerdem zu einer gewissen Wartezeit kommen, bis das Lerncoaching beginnen kann.

Unser Grundsatz:

„Die Beratung ist immer freiwillig, vertraulich, kostenlos aber nie umsonst!“

Wer?

  • Frau Loosen, Frau Hackländer (Sozialpädagogin), Herr Sawroch

Unsere Beratung richtet sich an:

  • Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer.

Wann ist ein Beratungsgespräch sinnvoll?

  • Beratung setzt immer die Zustimmung des zu Beratenden, Verbindlichkeit, Vertraulichkeit und Verlässlichkeit voraus. Alle ermittelten Daten unterliegen grundsätzlich der Verschwiegenheitspflicht. Daher bieten wir jedem Mitglied unserer Schulgemeinschaft mit einem Problem unsere Beratung an.

Kontaktaufnahme:

  • Über die Sozialpädagogin, die Beratungslehrer oder die Klassenleitung

Unser Aufgabenfeld

Nach Erlass hat die Beratung das Ziel der möglichst erfolgreichen und bruchlosen Bildungsbiographie von Schülerinnen und Schülern. Sie ist Aufgabe aller Lehrerinnen und Lehrer einer Schule und bezieht sich vor allem auf die Beratung von Schülerinnen, Schülern und Eltern. Diese stabile Bildungsbiographie ist unserer Meinung nach nur zu erreichen, wenn alle Probleme und Umstände eines Schülerlebens ausreichende Würdigung und Beachtung erfahren, um ggf. dem Schüler oder der Schülerin bei der Überwindung des Problems helfen zu können. Dadurch trägt die Beratung zu einer starken Schulgemeinschaft und erfolgreichen Bildungsabschlüssen bei. Diese Beratung ist vielfältig und daher fungieren der/die Beratungslehrer/in auch als Lotsinnen bzw. Lotsen, um Betroffenen zu raten, mit wem sie auch außerschulisch kompetent zusammenarbeiten können. Hier steht die Einbindung in kommunale Beratungsstrukturen und  Präventionsketten im Vordergrund. Eine enge Zusammenarbeit von Schule, Schulpsychologischem Dienst, Schulsozialarbeit, Beratungsstellen, Betrieben etc. ist damit Grundlage unserer Beratungstätigkeit. Allgemein fokussiert sich die Tätigkeit eines Beratungslehrers / einer Beratungslehrerin auf die Problem- und Notlagen, die mit den in der Schule vorhandenen Kompetenzen und Ressourcen behandelt werden können. Diese konkreten Handlungsfelder können sein:

  • Beratung und Begleitung von SuS und Eltern;
  • kollegiale Beratung;
  • Mitwirken in einem schulinternen Team für Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention;
  • Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen;
  • Vernetzung auch mit schulstufen- und schulformübergreifenden Verfahren für den Umgang mit materieller Armut und Bildungsarmut;
  • Kindeswohlgefährdung einschließlich sexueller Gewalt
  • präventive Bildungs- und Sozialarbeit, soziale Frühwarnsysteme, kommunale Präventionskette;
  • interkulturelle Kompetenz, Genderkompetenz
  • Radikalisierungsprävention

Frau Hackländer ist unsere Sozialpädagogin. Sie steht allen Schülerinnen und Schülern bei großen und kleinen Problemen beratend zur Seite. Ihr Büro liegt im Erdgeschoss neben dem Forum im Raum R0.010. Sie ist täglich von 9-16 Uhr zu sprechen. Wenn ihr Kontakt aufnehmen möchtet, klopft einfach an ihre Tür.

Natürlich können sich auch Eltern an Frau Hackländer wenden. Sie kennt viele Organisationen und Behörden, die Ihnen weiter helfen können und natürlich kann sie bei vielen Fragen auch selbst helfen. Sie erreichen Frau Hackländer telefonisch über das Sekretariat.

Sekundarstufe I

  • Ab der Jahrgangsstufe 8 beginnt  das Programm „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (kurz KAoA): Im ersten Halbjahr nehmen alle Schülerinnen und Schüler an der Potenzialanalyse eines externen Partners teil. Im zweiten Halbjahr finden drei eintägige Minipraktika in drei verschiedenen Betrieben statt. Die Auswahl erfolgt auf Grundlage der Potenzialanalyse. Zudem wird das Thema der Studien- und Berufswahl im Unterricht behandelt, insb. in den KLK-Stunden, im Fach Politik/Wirtschaft und in den MINT-Fächern.
  • Im Rahmen des Themas „Jugend und Berufswahl“ findet in der Jahrgangsstufe 9 der „Girls und Boys day“ statt. Hier sammeln die Schülerinnen und Schüler praxisnahe Erfahrungen in einem selbst gewählten – nicht geschlechertypischen -Beruf.
  • Jedes Jahr werden ca. 15 Schülerinnen und Schüler von einer Lehrkraft in Kooperation mit einer Mitarbeiterin des DRK zu Ersthelfern ausgebildet. Die Schülerinnen und Schüler erhalten als Schulsanitäter die Möglichkeit sich in dem Berufsfeld „Gesundheit, Erziehung und Soziales“ zu erproben.
  • Schülerinnen und Schüler, deren Abschluss nach Klasse 9 gefährdet ist, werden im Rahmen von Elternsprechtagen und in sozialpädagogischen Beratungsgesprächen in ihrer Entscheidungsfindung unterstützt. Es wird ihnen eine zusätzliches Fördermöglichkeit zur Lernberatung angeboten.

Sekundarstufe II

  • Bereits mit dem Übergang in die Einführungsphase besteht für begabte Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Angebots der Universität Düsseldorf „Studieren vor dem Abitur“ die Möglichkeit an Vorlesungen und Praktika teilzunehmen.
  • Die Kooperation mit dem Unternehmen Mitutoyo Messgeräte GmbH bietet Schülerinnen und Schülern im Rahmen des Unterrichts Sozialwissenschaften die Möglichkeit, ein Unternehmen genauer kennen zu lernen.
  • In der Einführungsphase wird ein zweiwöchiges Berufspraktikum durchgeführt und mithilfe eines Praktikumsberichts evaluiert. Zusätzlich erfolgt ein Besuch der betreuenden Lehrkraft im Betrieb.
  • Die Beratungslehrer begleiten den Prozess der Berufsorientierung bis zum Abitur in Zusammenarbeit mit der Berufsberatung und der Studienberatung der Hochschulen.
  • Für die Schülerinnen und Schüler besteht die Möglichkeit sich am Informationsbrett über Universitäts- und Berufsangebote zu informieren und Kontaktangebote zur individuellen Berufsberatung zu nutzen.
  • In der Q1 wird einmal pro Jahr ein Assessment-Center-Training angeboten und durchgeführt.
  • Im zweijährigen Rhythmus wird ein umfangreicher Berufsinformationstag organisiert, an welchem Hochschulvorträge, Informationsveranstaltungen der Agentur für Arbeit und Berufsgespräche in Kleingruppen mit externen Gästen stattfinden.
  • Regelmäßige individuelle Beratungsgespräche rund um Berufe und Studiengänge werden mit der Agentur für Arbeit angeboten.
  • Außerschulisch besteht die Möglichkeit die Tage der Offenen Tür der Agentur für Arbeit, verschiedener Hochschulen (Uni Düsseldorf, RWTH Aachen, Hochschule Neuss, Universität Köln usw.) zu besuchen und dafür freigestellt zu werden.

Ansprechpartner: Herr Lucas, Frau Brückner, Frau Fricke, Frau Pasztuska (für Seiteneinsteiger), Frau Fricke (Praktikum und S II), Herr van de Lücht (Praktikum und S II)

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