faq Schulfahrten und Corona

Stand: 13.09.2021

Nach aktueller Erlasslage muss zwischen Schulfahrten mit einem Ziel in NRW, in Deutschland und im Ausland unterschieden werden. Ebenso soll Unterrichtsausfall auch in Lerngruppen, die nicht selbst an der Fahrt teilnehmen, vermieden werden. Letztendlich verantwortet die Schulleitung eine Fahrt. Die Landesregierung übernimmt keine Verantwortung und keine Stornokosten. Die Entscheidung über eine Fahrt erfolgt nach folgenden Kriterien:

  • Zielgebiet: Wie ist die Infektionslage im Zielgebiet zu beurteilen? Wie ist dort die medizinische Versorgung und kann dort eine Quarantäne eingerichtet werden? Könnten Kinder ggf. abgeholt werden?
  • Stornokosten: Werden Stornokosten bei einer Absage anfallen, auch wenn diese nicht staatlich angeordnet wurde? Wie hoch sind die Stornokosten bei einer Absage durch die Schule? Werden die Kosten durch die Eltern übernommen (die Schule oder der Förderverein kann sie nicht übernehmen – es handelt sich jeweils um fünfstellige Beträge)? Veranstalter übernehmen die Kosten i.d.R. nur bei einer Quarantäneanordnung oder einem staatlichen Verbot einer Fahrt, mit dem auch bei hohen Inzidenzen nicht mehr gerechnet werden kann.
  • Unterrichtsausfall: Wie viel Unterricht wird in der betreffenden Klasse bzw. Jahrgangsstufe entfallen und steht dem ein entsprechender pädagogisch- und inhaltlicher Nutzen gegenüber? Wie viel Unterricht wird in anderen Lerngruppen entfallen und wie viel Unterricht ist dort schon entfallen (z.B. durch Klassenquarantäne, Abwesenheit der Lehrkräfte)? Wie ist der Leistungsstand in allen betroffenen Lerngruppen? Wie kann der Entfall sinnvoll aufgefangen werden?

Wir halten Schulfahrten grundsätzlich und besonders nach der Schulschließung im letzten Schuljahr für sehr sinnvoll. Daher muss im Einzelfall sicherlich ein Kompromiss zwischen den einzelnen Positionen gefunden werden. Letztendlich müssen die Kinder, die Eltern und die mitfahrenden Lehrkräfte mit den Umständen einer Fahrt einverstanden sein.

  • 6er: Für die 6er Fahrt nach Rurberg im Herbst `21 wird regulär stattfinden.
  • 9. Jahrgang: Die Skifahrt der 9. Klassen kann im Schuljahr 21/22 nicht stattfinden. Sie ist sehr lang, eine Quarantäne kann dort nicht eingerichtet werden und Kinder können dort kaum abgeholt werden. Zudem ist die Rechtslage in der Pandemie in Österreich noch volatiler als in Deutschland und daher nicht planbar. Gerade das Bundeland Tirol hat in der Pandemie kein Vertrauen in staatliches Handeln erzeugt. Die Stornokosten würden sehr hoch sein. Über Alternativen wird momentan nachgedacht.
  • Q2: Für die Stufenfahrt nach Wien haben wir keine Reservierung vorgenommen, da die ersten Stornokosten schon im Frühjahr 2021 (also in der Zeit des Lockdowns) angefallen wären. Damals war eine Prognose für den Herbst nicht möglich. Zudem ist sehr viel Unterricht in der Qualifikationsphase ausgefallen, sodass eine längere Fahrt nicht vertretbar wäre. Über mögliche Alternativen wird momentan nachgedacht.
  • USA-Austausch: Der USA-Austausch muss leider abgesagt werden.
  • Frankreichaustausch 2021: Der Frankreichaustausch muss leider abgesagt werden.

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