FAQ digitale Lernplattformen

Zur Einführung der drei neuen Systeme WebUNTIS, LogineoLMS und BigBlueButton erreichten uns mehrere Fragen, die ich gerne an dieser Stelle zentral beantworte. Damit Sie schnell Neuerungen finden können, schreibe ich neben die Fragen jeweils auch das Datum der Veröffentlichung. Allgemeine Hinweise zu dem Thema finden Sie auch auf der FAQ-Seite des Ministeriums unter dem Stichwort „digitales Lernen“.

Die Einführung von WebUntis wurde bereits vor mehr als einem Jahr in den Mitwirkungsgremien (Lehrerkonferenz, Pflegschaft und Schülerrat) diskutiert und von der Schulkonferenz beschlossen. In den Osterferien haben wir dann endlich die Freischaltung erhalten. Das System wollten wir schon vor der Coronazeit nutzen und freuen uns, es endlich einführen zu können.
Die Einführung eines Lernmanagementsystems wurde seit Anfang dieses Schuljahres vor der Coronazeit in den Mitwirkungsgremien diskutiert und wegen der Schulschließung vom Eilausschuss beschlossen. Die Nutzung eines Lernmanagementsystems halten wir grundsätzlich für notwendig, um informatorische Bildung vermitteln und um zeitgemäß unterrichten zu können. Im Fall einer Schulschließung wird das System die Weitergabe von Materialien erleichtern und die E-Mail-Postfächer der Eltern schonen. Es unterstützt uns auch bei der Erziehung zum selbstständigen Arbeiten. Inzwischen steht das System LogineoLMS zur Verfügung, dass vom Land NRW angeboten wird. Wir haben uns für dieses System entschieden, weil es leicht anzuwenden ist, kostenlos zur Verfügung gestellt wird und alle datenschutzrechlichen Ansprüche erfüllt.
Ein Videokonferenzsystem haben wir eingeführt, weil in vielen schulischen Situationen ein intensiverer Kontakt als nur per E-Mail oder Telefon notwendig ist. Dies betrifft den Unterricht ebenso wie Konferenzen. Zwischen den Osterferien und den Sommerferien 2020 benutzten wir das System von Allgeier Education. Nun steht uns kostenlos ein System zur Verfügung, dass alle datenschutzrechtlichen Bedingungen erfüllt und dennoch einigermaßen stabil läuft. Das System heißt BigBlueButton und wird von der Stadt Neuss angeboten.

Alle Systeme stehen schon bereit und können genutzt werden, sobald wir Ihre Einwilligungen erhalten haben. Im Kollegium werden bereits alle Systeme z.B. für Fortbildungen genutzt.

Die Vertragspartner bei allen Systemen haben ihren Standort in der EU (Gruber und Petters für WebUntis in Österreich, das KRZN für Logineo und Logineo LMS in Kamp-Lintfort, itk-Rheinland für BigBlueButton in Neuss). Alle Firmen unterliegen daher dem europäischen Datenschutzrecht. Mit allen Vertragspartnern wurde eine Auftragsverarbeitungsvertrag geschlossen. Die itk-Rheinland und das KRZN sind in kommunalem Besitz. Mit Gruber und Petters haben wir seit vielen Jahren gute Erfahrungen.
Aus unserer Sicht bestehen keine Bedenken bezüglich des Datenschutzes. Da Angriffe auf die Server der Firmen natürlich immer möglich sind, übermitteln wir nur die Daten, die unbedingt notwendig sind. Sie finden eine Auflistung der übermittelten Daten auf den Formularen zur Einwilligung.

Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

 

Die Einführung der Systeme wurde von der Schulkonferenz beschlossen, die paritätisch aus Vertretern der Pflegschaft (Eltern), der Schülerschaft und des Kollegiums besteht.

Digitale Bildung ist eine Kernaufgabe der Schule, die wir ohne die Nutzung dieser Systeme nur eingeschränkt umsetzen können. Zur modernen digitalen Arbeit gehören z.B. kollaborative Projekte (z.B. Wikis oder das gemeinsame Arbeiten an Dokumenten) ebenso dazu wie Recherchen und die digitale Kommunikation. Recherchen können auch an Computern in der Schule durchgeführt werden, für die Förderung anderer Kompetenzen müssen dagegen zusätzliche Plattformen genutzt werden. Ohne die Einwilligung wird das nicht möglich sein. Darüber hinaus gibt es jedoch keine Einschränkungen. Arbeitsmaterialien werden wir ohne Einwilligung z.B. per Mail versenden und natürlich können Fragen zu Distanzlernaufgaben auch postalisch oder per Telefon gestellt werden. Ein Austausch in der Gruppe ist auf diesen Wegen aber nicht möglich.

Das Land NRW finanziert den Kommunen eine bestimmte Anzahl an Geräten, die die Schulen an Kinder ausleihen können, die sich sonst kein Endgerät leisten können. Es muss sich dabei nicht unbedingt um besonders einkommensschwache Haushalte handeln, sondern es kann z.B. auch sein, dass mehrere Kinder ein Gerät benötigen und das heimische Gerät für die Telearbeit der Eltern frei bleiben muss. Die Stadt Neuss hat schon die Hälfte der Geräte gekauft und richtet sie nun ein. Die zweite Hälfte ist noch im Ausschreibungsprozess. Sobald wir die Geräte haben, werden wir mit der Vergabe beginnen. Wir rechnen mit ca. 120 iPads. Zudem verfügen wir über gespendete Laptops, die wir ebenfalls verleihen können. Das Ziel der Kommune ist es, allen Schülerinnen und Schülern ein Endgerät zur Verfügung zu stellen. Dieses Ziel liegt aber noch in Ferne.
Zudem gibt es die Möglichkeit für einige Schülerinnen und Schüler in der Schule zu arbeiten. Bitte wenden Sie sich dazu an die Klassenleitungen und Tutoren.

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