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Weihnachtsbaum am Kulturforum "Alte Post"

"Bitte, liebe Freunde, teilen!! Schaffen wir das? Am 12.12. soll diese Eibe vor dem Kulturforum Alte Post in einen glitzernden Weihnachtsbaum verwandelt werden. Erwünscht ist alles, was glitzert und rot ist."

Diesen Aufruf erhielt auch unsere Kunstkollegin, Frau Kons und startete sofort. Gemeinsam mit SchülerInnen der 6b und des "Werken und Gestalten Kurses 8" sammelte und bastelte sie Weihnachtsschmuck. Das Ergebnis kann sich sehen - und an der Eibe bestaunen - lassen. Der Bürgermeister, Herr Breuer, der den Weihnachtsbaum und die Lichtkonzeption eröffnete, war von dem Ergebnis der gemeinsamen Schmückaktion begeistert und lobte das Engagement aller Beteiligten.

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Unsere "Senkrechtstarter"

Am 7. Dezember war es wieder soweit. Zwei Schülerinnen des AvH, in Begleitung von Frau Hollinger, haben an der Veranstaltung "Senkrechtstarter", die jährlich am Quirinus Gymnasium stattfindet, teilgenommen.
"Senkrechtstarter" ist ein Studienpatenschaftsprogramm der Konrad-Adenauer-Stiftung. Es richtet sich an angehende Erstakademiker und angehende Studierende mit Zuwanderungsgeschichte.
Die Stipendiaten der Konrad-Adenauer-Stiftung, auch "Paten" genannt, wurden den  teilnehmenden Schülerinnen und Schülern der Q2 aus verschiedenen Gymnasien in Neuss und Umgebung zugeteilt. Die Paten helfen den jetzigen Abiturienten und beantworten alle Fragen rund um das Thema Studium (Wahl des Studiengangs, Finanzierung des Studiums etc.). Außerdem begleiten sie die Schülerinnen und Schüler auf der Uni und erklären ihnen genau, wie sie den Einstieg ins Studium meistern können.
Unsere beiden Abiturientinnen, Madina Ibrahim und Sarah Kongolo haben am Freitag ihre Paten kennengelernt, die sie individuell beraten und ihnen eine Orientierungshilfe geben werden.

Musikalische AvH-Stimmung auf dem Weihnachtsmarkt

Wer jetzt noch nicht in vorweihnachtlicher Stimmung ist, war am Montagnachmittag (03.12.) nicht auf dem Neusser Weihnachtsmarkt! Dort boten die Musik-AGs unseres AvH-Gymnasiums eine Vielfalt von ohrwurmtauglichen, vorweihnachtlichen Stimmungsmachern dar. 

Am Anfang des Programmes stand der Schüler-Eltern-Lehrer-Chor mit zwei mehrstimmigen Chorstücken (Leitung Frau Gelau),  „Sailing“ und „Hört der Engel helle Lieder“, instrumental gekonnt begleitet von Frau Weiler (E-Bass) und Herrn Siekmann (Gitarre), die beide auch unsere Instrumentenwerkstatt-AG tatkräftig unterstützen. Unser Keyboardlehrer, Herr Burket, übernahm die Tasten in der Begleitung. Der Chor wurde beim Rockklassiker von den Kindern der Klasse 5b verstärkt, die zuvor im Musikunterricht (Frau von Hammerstein) fleißig dafür geübt hatten. Ein besonderer Dank an geht dieser Stelle an die Eltern und LehrerInnen, die die Freude am Singen mit den Kindern teilen und immer wieder für eine wohlklingende Mehrstimmigkeit sorgen!

Die Kinder der Klasse 5b setzten das Programm dann mit zwei weiteren Songs fort, wobei „Jingle Bells“ natürlich nicht fehlen durfte (Leitung Frau von Hammerstein). Die Bands der Klassen 6 (Fr. Gelau) und 7 (Fr. v. Hammerstein) zeigten dann mit einer vielfältigen Auswahl von rockigeren Songs, was sie im Rahmen unseres Musikschulworkshops bei ihren Instrumentallehrern und in den Bandproben einstudiert hatten. Alle vier Musikschullehrer (die Herren Burket, Buscher, Schorsten und Urbatzka) standen unseren Kindern während der Auftritte mit Rat und Tat zur Seite.

Ein besonderes Dankeschön geht an die fleißigen Helfer und Helferinnen im „Hintergrund“, sei es beim Transport des umfangreichen Equipments oder bei der Bühnentechnik: Herrn Rotzoll, der seitens der Musikschule mit uns den Musikschulworkshop leitet, Herrn Zafirakis, Frau Weiler und Herrn Siekmann. Nicht zuletzt danken wir dem fröhlichen und sichtlich in Stimmung gebrachten Publikum auf dem Weihnachtsmarkt, wobei unsere Musik neben Eltern, Verwandten und Freunden auch LehrerInnen und unsere Schulleitung angelockt hat, was wir sehr zu schätzen wissen.

 

Ein Blick über den Tellerrand - Physikunterricht jenseits vom Standard

Dass der Physikunterricht voll von Experimenten ist, ist selbstverständlich. Wenn Unterricht aber weit über die Grenzen des Fachraums hinaus betrieben wird, ist das allerdings schon besonders. Ein Beispiel hierfür ist unser Lehrer Herr Kirschner, der sich mit seinen Q2-Kursen in den letzten Jahren immer wieder intensiv mit der Bearbeitung von originalen Messdaten aus dem CERN beschäftigt hat und seinen Schülerinnen und Schülern somit einen Einblick in die Forschungsmethoden der Teilchenphysik bieten konnte.

Das Netzwerk Teilchenwelt, das intensiv die Integration der Teilchenphysik in den Schulunterricht vorantreibt, ist auf Herrn Kirschners Engagement aufmerksam geworden und hat ihn gebeten, einen Artikel dazu zu schreiben. Dieser wurde nun im aktuellen Newsletter veröffentlicht und darf mit freundlicher Genehmigung des Netzwerks Teilchenwelt hier abgedruckt werden:

Die Blasenkammer – Mehrwert für den Physikunterricht!

Im Kernlehrplan des Landes Nordrhein-Westfalen ist die Behandlung der Teilchenphysik obligatorisch. Dazu gehört auch die Beschäftigung mit Detektoren, die man verwendet, um Teilchen zu identifizieren und Umwandlungen zu analysieren. Im Unterricht kann dazu die Blasenkammer herangezogen werden: In der Kammer wird durch ständige Druckänderung der Siedepunkt der Kammerflüssigkeit variiert, in der elektrisch geladene Teilchen  Spuren aus winzigen Bläschen hinterlassen. Die Spuren werden mit mehreren Kameras aufgezeichnet. Aus den Aufnahmen können die wechselwirkenden Teilchen und ihre physikalischen Eigenschaften ermittelt werden. Der Detektions- und Auswertungsprozess ist deutlich einfacher zu verstehen als die komplexen Abläufe in den modernen Detektoren und kann an Originalaufnahmen mit einfachen Hilfsmitteln von den Lernenden selbständig durchgeführt werden, ohne dass die wesentlichen Analyseprozesse, die z.B. im CERN Anwendung finden, vernachlässigt werden. Nichtsdestotrotz lohnt sich im Anschluss ein Blick auf ATLAS und Co. auf alle Fälle.

Wie die Blasenkammer gewinnbringend im Physikunterricht eingesetzt werden kann, haben Rebecca Schmidt und Floria Nauman in ihren Abschlussarbeiten an der TU Dresden untersucht. Neben der Darstellung von theoretischen Hintergrundinformationen haben sie eine umfangreiche GeoGebra-Materialsammlung entwickelt, mit denen die Lernenden Schritt für Schritt an die Funktion der Blasenkammer und das Entschlüsseln der Aufnahmen herangeführt werden. Sie lernen zuerst, dass verschiedene Teilchen unterschiedliche Spuren hinterlassen und identifizieren diese. Nebenbei wiederholen sie die Lorentzkraft, denn die Blasenkammer befindet sich in einem Magnetfeld, das die Teilchenbahnen beeinflusst. Durch Anwendung der Drei-Finger-Regel kann unmittelbar begründet werden, welche elektrische Ladung Teilchen, die bei einer Umwandlung (wie zum Beispiel der Paarerzeugung) entstehen, besitzen. Hier kann außerdem der Erhaltungssatz der elektrischen Ladung thematisiert werden.

Mit den interaktiven GeoGebra-Dateien berechnen die Lernenden auf Basis der Formel der Lorentzkraft den Impuls einiger Teilchen; im Leistungskurs kann hier auch auf die Frage eingegangen werden, warum die Rechnungen auch bei relativistischen Teilchen ihre Gültigkeit haben. Ein großes Plus ist, dass die Lernenden selbständig mit nahezu originalen Methoden arbeiten und dass das authentische Material und die Umsetzung mithilfe von Quizfragen und Eingabefeldern motivierend sind und ein Feedback zum Lernerfolg geben. Die Materialien können frei zugänglich unter dem Link https://www.GeoGebra.org/m/VAK3P8ar heruntergeladen werden. Zusätzlich empfiehlt sich ein Besuch verschiedener Lehrerfortbildungen mit Praxisbeispielen zu diesem spannenden Thema.

Interessierte Leserinnen und Leser finden den gesamten Newsletter hier. Ein Blick auf die Seite des Netzwerks Teilchenwelt lohnt sich außerdem sehr.

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