Seit heute besiegelt: Humboldt mit Courage

Das Engagement der Schulgemeinschaft gegen Diskriminierung, Ausgrenzung und Rassismus wurde durch die feierliche Übergabe des Siegels „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ des gleichnamigen bundesweiten Netzwerks geehrt. Besonders freuen wir uns darüber, dass wir die Künstler Anatol Herzfeld und Frank Merks als Paten gewinnen konnten. Anatol berichtete in seiner Rede den staunenden Schülerinnen und Schülern von einem Kindheitserlebnis mit Russen und den damit verbundenen Vorurteilen und Ressentiments. Überrascht war er, dass die Vorurteile wie Seifenblasen zerplatzten. Er animierte die Anwesenden dazu, Fremdsprachen zu lernen und begann sogleich damit, ein paar Worte Russisch vorzusprechen. 

Goran Sucec vom kommunalen Integrationszentrum des Rhein-Kreises-Neuss machte den Appell des Siegelspruches deutlich: Couragiertes Handeln bedeutet, sich gegen Ausgrenzung jeder Art zu stellen, sei es wegen der Herkunft, des Geschlechtes, der sexuellen Orientierung, der Hautfarbe, der Religion oder irgendeines anderen Merkmales. Es bedeutet, auch gegen die Meinung anderer für diese Werte einzustehen und auch im Kleinen zu benennen, was diskriminierend ist.  

Herr Kath, der durch die Feier führte, verdeutlichte anhand des Beispiels eines Pinguins, wie Vorurteile entstehen: Er sieht pummelig und unbeweglich aus, ist aber extrem windschnittig und schnell. Frau Stiegert, die die begleitende AG leitet, holte viele Schülerinnen und Schüler auf die Bühne, die in ihren jeweiligen Muttersprachen die Anwesenden grüßten, begonnen von einem freundlichen „bon jour“ bis zu einem knappen „Hallo“.

Wir bedanken uns bei der begleitenden AG, bei unseren beiden Paten Anatol Herzfeld und Frank Merks, bei dem Essenskomitee der Q2 und der SV und bei den vielen Eltern, die die Veranstaltung mit organisiert haben.