Unser Ausflug zur Neuen Synagoge in Düsseldorf

Letzten Montag (8.4.2013) sind wir morgens nach der ersten Stunde mit Frau Schmidt und Frau Kreilmann mit der Bahn nach Düsseldorf in die Synagoge gefahren.
Wir gingen hinein und uns stellte sich eine nette Frau vor, die uns die Synagoge zeigen wollte. Doch bevor es losgehen konnte, mussten die Jungs noch eine Kippa aufsetzen, eine Kopfbedeckung, die dazu da ist, die Ehrfurcht vor Gott zu zeigen und dass nichts über ihm steht.
Nachdem wir uns hingesetzt hatten, fing die Frau an, sofort zu erzählen. Auch wenn wir schon einiges aus dem Unterricht kannten, waren doch viele neue und interessante Sachen dabei. So sind z.B. die Synagogen in Jerusalem in Richtung Klagemauer gebaut oder die Tiere und die Natur sind so wichtig, dass man erst die Tiere füttern muss und dann erst selbst essen darf! Am besten fand ich aber, dass wir uns sogar eine richtige Thora, die das Allerwichtigste für die Juden ist, aus der Nähe ansehen durften.
Später sind wir dann wieder zurück in die Schule gefahren und hatten noch eine Stunde normalen Unterricht. Es war auf jeden Fall ein sehr schöner Ausflug, den ich bestimmt nicht so schnell vergessen werde.
(Silvia M., 7)

Am 8.4.2013 besuchten die Klassen 7a und 7d die Düsseldorfer Synagoge.
Als wir die Synagoge betraten, wurde uns mitgeteilt, dass die Jungen eine Kippa tragen müssen. In der Synagoge gibt es zwei Bereiche: einen für die Frauen und einen für die Männer. In jeder Reihe gibt es Bänke und jede Bank hat ein Fach, in dem man seine Sachen verstauen kann. Die Fächer muss man aber bezahlen.
Eine freiwillige Mitarbeiterin klärte uns über die jüdischen Pflichten und Regeln auf. Das Heiligste und Wertvollste, was es in einer jüdischen Gemeinde geben kann, ist die Thora. Die Thora ist handgeschrieben und belehrt die Juden über die Pflichten, Verbote und das Leben in der Gemeinde. Uns wurde auch mitgeteilt, dass die Juden nur koscher essen dürfen.
Zuletzt wurde eine Thora herausgenommen. Wir durften sie bestaunen und sogar anfassen. Die Thorarolle wurde mit Spezialtinte und Gänsefedern geschrieben. Fehler wurden sorgfältig überklebt und korrigiert.
Zuletzt zeigte man uns das Widderhorn. Damit endete unser Besuch in der Synagoge.
(Priyanka K. und Shaminthy S., 7)