Unser Ausflug ins Kloster Immaculata

Am 19.02.12 gingen wir, die Klasse 7b, ins Kloster Immaculata.

Nach der ersten Schulstunde hatten wir uns mit Frau Fricke und Herrn Schreiber vor den Containern verabredetet und sind von dort aus ca. eine Viertelstunde zum Kloster gegangen, wo wir zunächst ein Klassenfoto machten. Anschließend sind wir ins Kloster gegangen, in dem uns Schwester Praxedis begrüßte. Zusammen gingen wir in den Speisesaal; dort erwarteten uns Pastor Koenig und eine weitere Nonne. Sie erklärte uns, dass Hospizpflege und Nächstenliebe zu den Aufgaben der Ordensschwestern im Kloster gehören und dass bei Eintritt ins Kloster, jede Nonne einen neuen Namen erhält. Das Eintrittsalter spielt keine Rolle. Jedoch muss jede, die sich entscheidet, Nonne zu werden, eine bis zu neunjährige Probezeit durchlaufen.

Schwester Praxedis erzählte uns, dass die Nonnen morgens um 6.30 Uhr Aufstehen, und sie sogar um 5.00 Uhr. Dann haben Sie Dienst bis 16.00 Uhr und danach Freizeit.

Es ist auch nicht unüblich, dass Nonnen einen Führerschein haben.

Schwester Praxedis erzählte uns auch ein wenig zur Geschichte des Klosters:

Johanna Etienne „gründete“ das Kloster. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde es aber leider zerstört und deshalb musste alles noch einmal aufgebaut werden. Im Kloster leben im Moment 20 Nonnen und 80 kranke Menschen. Insgesamt gibt es derzeit 90 Nonnen und zu Spitzenzeiten gehörten bis zu 900 Nonnen dem Orden an. Ein Hospiz ist für alte und totkranke Menschen, die dort hinkommen, um ihre letzten Wochen oder Monate bei liebevoller Pflege zu verbringen, bevor sie sterben.

Zwischendurch haben wir auch eine Pause gemacht. Die Nonnen haben für uns Quarkbällchen gebacken und dazu gab es Säfte und Wasser.

Danach haben wir einige Zimmer besichtigt, wie beispielsweise ein Gästezimmer. Dieses war im Gegensatz zu den Zimmern von den Nonnen mit einem Fernseher ausgestattet. Die Dachterrasse durften wir auch besichtigen, auf der im Sommer gegrillt wird. Diese fanden wir alle echt cool.

Zum Ende fragte sie uns, ob wir gemeinsam ein Lied singen oder ein Gebet sprechen möchten. Wir haben uns für ein Gebet entschieden, und zwar das „Vater unser“. Hier ein Ausflugsbericht einer Schülerin