Daoud Nassar berichtet über das Friedensprojekt einer christlich-palästinensischen Familie.

Vortrags- und GesprächsabendWIR WEIGERN UNS, FEINDE ZU SEIN.

Daoud Nassar berichtet über das Friedensprojekt einer christlich-palästinensischen Familie

am Freitag dem 12. April 2013 um 19.00 Uhr in die Mensa des Alexander von Humboldt-Gymnasiums in Neuss, Eingang Bergheimer Str. 233

Die Geschichte des gewaltlosen Widerstands der Familie Nassar beginnt mit Abschluss des israelisch-palästinensischen Interim Abkommens im Jahre 1995 in Oslo. Das Westjordanland wird in drei Zonen aufgeteilt. Nassars Weinberg fällt ' dabei mitten in die so genannte Zone C. In dieser Zone darf Israel unbenutztes Land besiedeln und ist für die Sicherheit zuständig. Viele Grundstücke sind seit dem von Enteignung bedroht. Die einzige verbleibende Hoffnung sind Menschen-wie die Familie Nassar-, die auf ihrem Land arbeiten, es bewohnen und somit in der Lage sind, es auf diese Weise mit ihrem Durchhaltevermögen vor Enteignung zu schützen.

Daoud Nassar (42), Gründer und Direktor des Friedensprojekts ZELT DER VÖLKER bei Bethlehem spricht von seiner Friedensvision und seiner Begegnungsstätte, aber auch von den zahlreichen Hindernissen wie Siedlergewalt, Verweigerung von Baugenehmigungen, Straßensperren, Landenteignung im C-Gebiet des palästinensischen- West-Jordanlandes und von seinen Erfahrungen mit der israelischen Justiz.

Für die Reise- und Unterkunftskosten der Referenten wird um eine Spende von etwa 5,- € gebeten